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Ein Petling für's Geocaching

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Was ist ein Petling und was ist Geocaching? Ein Petling ist eigentlich so eine Art PET-Flaschen-Embryo. Beim Geocaching ist es ein kleiner Behälter, in dem man Dinge versteckt, die andere Leute suchen. Geocaching wiederum ist ein Hobby, bei dem man mittels GPS-Navigation Dinge sucht, die andere Leute versteckt haben.
Petlinge sind dabei nur eine mögliche Art von vielen verschiedenen Behältern, die verwendet werden. Eigentlich sind sie ganz normale PET-Flaschen, die man nur noch nicht aufgeblasen hat. Das ist kein Witz!

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Quelle: Wikipedia, original von http://www.flickr.com/photos/dierkschaefer/2629301274/

Hier oben ist der Beweis. So sehen PET-Flaschen vor dem "Aufblasen" aus. In genau diesem Zustand werden sie für Geocaching benutzt. Nun sind die Teile ja schon recht klein aber für einen bestimmten Cache, den ich legen wollte, leider noch nicht klein genug. Außerdem musste er magnetisch sein. Also wurde wieder mal gebastelt.

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Eigentlich brauchen wir nur den Verschluss. Eine leere PET-Flasche ist ja nun wirklich überall zu finden und sie ist billiger als ein Petling im Geocaching-Versand (ich kenne leider niemanden in einer PET-Flaschen Fabrik). Also hab ich den Verschluss einer ganz normalen Flasche sozusagen recycelt.

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Der Verschluss wurde mit einm Cuttermesser abgeschnitten. (Vorsicht, Verletzungsgefahr!)

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PET-Flaschen haben am Verschluss diesen markanten Bund. Der soll stehen bleiben, aber genau dahinter hab ich den Rest abgesägt.

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Die Unterseite wird auf Schleifpapier plan geschliffen. Das darf ruhig etwas rauer sein, dann klebt es besser.

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Aus einer Blisterverpackung hab ich ein kleines Stück Plastefolie ausgeschnitten. Eigentlich ist das verwendete Material hier nicht so wichtig.

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Als Kleber verwende ich den hier oben gezeigten 2-Komponenten UHU plus.

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Wichtig für die Verklebung ist eine Unterlage, die Magneten anzieht. Ich hatte diese kleine Stahlplatte in der Werkstatt rumliegen. Darauf kommt das Teil aus der Verpackung und in die Mitte darauf ein Klecks Kleber.

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Nun platziert man die Magneten in den Kleber. Weil ich wegen der besseren Haftung zwei Magneten verwenden wollte, war das hier etwas schwieriger. Neodym Magneten sind so stark, dass sie praktisch immer vor dem Aushärten des Klebers zusammenklappen würden, wenn die Metallplatte sie nicht flach halten würde. Bei nur einem Magneten wäre es etwas einfachen gegangen. Da hätte ich gar keine Metallplatte gebraucht.

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Jetzt kommt Kleber satt auf die plan geschliffene Fläche des Verschlusses.

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Der Verschluß wird auf die Platte gesetzt.

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Der restliche Kleber wird innen rein getropft, bis die Magnete bedeckt sind. Die Magnete sind in meinem Fall 2 mm dick.

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Der Kleber härtet recht schnell aus und so sieht das Ganze dann von unten aus.

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Die Überstehende Plastefolie wird mit einer scharfen Schere einfach abgeschnitten. Die Farbgebung hängt vom künftigen Versteck ab. In meinem Fall sollte es schwarz sein. Das Gewinde des Unterteils wird mit Klebeband abgedeckt.

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So sieht das Teil nun fertig aus. Innen ist Platz für einen Logstreifen mit maximal 1,5 cm Breite.

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Zum Test hängt das Ding hier am Kaminofen. Das könnte auch ein Regelknopf sein, der schon immer da dran war, oder?